Röntgen und Computertomografie
Die Röntgenuntersuchung ist auch über 100 Jahre nach der Entdeckung der Röntgenstrahlen
durch Konrad Röntgen 1895 noch eine wichtige Untersuchungsmethode
beim Lungenkarzinom. Vor allem peripher, d.h. am Rand der Lunge gelegene
Tumore mit einer Größe von rund 1 cm lassen sich gut nachweisen. Tumore im zentralen Bereich
der Lunge sind allerdings im Röntgenbild häufig nicht erkennbar.
Mit der Computertomografie (CT), die Schichtaufnahmen der Lunge liefert, lassen
sich unterschiedliche Gewebearten differenzieren sowie Überlagerungen vermeiden
und so auch zentral gelegene Tumorherde nachweisen. In der Regel können mit dieser
Methode bereits Tumore ab einer Größe von einem halben Zentimeter sichtbar gemacht werden.
Die CT ist auch zur genaueren Verfolgung der Ausbreitung eines Lungenkarzinoms
extrem hilfreich.
Dabei umfasst die Untersuchung den gesamten Brustraum und den oberen
Bauchraum, um gleich z.B. auch die Leber und Lymphknoten in diesem Bereich beurteilen zu
können. In bestimmten Fällen wird die CT-Untersuchung durch eine Magnetresonanztomografie
(MRT), die ebenfalls Schnittbilder des Brustraums liefert, oder eine Ultraschalluntersuchung
(Sonografie) ergänzt.
MK August 2010
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